Agro-Gentechnik Risiken für Mensch, Tier und Natur

Gentechnikfreie Futtermittel

Gentechnikfreie Futtermittel

Die gestiegene Nachfrage in Europa nach gentechnikfreiem Futter führt dazu, dass in Brasilien immer mehr gentechnikfreies Soja angebaut wird. Wie der Infodienst Gentechnik (www.keine-gentechnik.de) am 28. Februar 2013 meldet, kann Brasilien 2013 mehr gentechnikfreies Soja liefern:

„(28.02.2013) Nach Angaben des Zertifizierungsunternehmens CERT ID ist 2013 deutlich mehr gentechnikfreies Soja verfügbar als 2012. Das Unternehmen nimmt an, dass es dieses Jahr fast 5,9 Millionen Tonnen Soja aus Brasilien als nicht-genmodifiziert kennzeichnen wird, 2012 waren es wegen der Dürre nur 4,3 Mio Tonnen. Zwischen 20 und 25 Prozent des brasilianischen Sojas sei gentechnikfrei, in China und Indien seien es 100 Prozent. Neben CERT ID operieren noch weitere Zertifizierer am Markt, die verfügbare Menge dürfte also noch größer sein.“ (Link zu Dokument von CERT)

Unter http://www.keine-gentechnik.de/bibliothek/futtermittel.html gibt es ausführliche Informationen zu gentechnikfreien Futtermitteln.

Auf Grund der Informationspolitik der Genossenschaften und Futterberater wird den Landwirten suggeriert, gentechnikfreies Futter sei erheblich teurer als Futter mit Gen-Soja. In seinem Artikel über die Verwertbarkeit von gentechnisch verändertem Soja im Vergleich zu Natursoja weist der Landwirt und Agrarwissenschaftler Dr. Peter Hamel nach, dass der höhere Einkaufspreis durch eine deutlich bessere Verwertbarkeit von Natursoja durch die Tiere ausgeglichen wird.