Veröffentlichungen

Vortrag Apisticus Tag

Agro-Gentechnik – Auswirkungen auf Landwirtschaft, Imkerei, Natur und Lebensmittel

(Ulrike Rohlmann, Netzwerk Imker für gentechnikfreie Regionen)

Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen im Honig, Gefahren für die Bienen durch den Anbau von gentechnisch verändertem Mais, die Belange der Imkerei, die im derzeit gültigen Gentechnikgesetz schlichtweg ignoriert werden, daneben zahlreiche wissenschaftlich erwiesene Risiken der Agro-Gentechnik, all das war Grund genug, auf dem Apisticustag 2008 das „Netzwerk Imker für gentechnikfreie Regionen“ zu gründen. Das erklärte Ziel dieses Netzwerkes ist die sachliche – auf Originalquellen basierende – Information der Verbraucher, der Schutz der Natur und der Bienen und damit konsequenterweise das Verbot der Anpflanzung gentechnisch veränderter Pflanzen.

Der Blick in die faszinierende Welt der Honigbiene macht deutlich, wofür das Netzwerk kämpft. Die Partnerschaft von Blüte und Biene hatte über 100 Millionen Jahre Zeit, sich zu entwickeln. Für den Menschen ist diese Entwicklung heute unentbehrlich, denn die Ernährung des Menschen ist in hohem Maße von der Bestäubungsleistung der Bienen abhängig. Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen gefährdet diese Partnerschaft auf nicht abschätzbare Weise. Das wertvolle Naturprodukt Honig mit seinen vielfältigen Inhaltsstoffen muss auch weiterhin frei von Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen gehalten werden.

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